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Klassische Musik und Oper von Classissima

Giuseppe Verdi

Montag 16. Januar 2017


nmz - KIZ-Nachrichten

4. Januar

Eine Extra-Genehmigung zum Fest - Wieland Wagners 100. Geburtstag

nmz - KIZ-Nachrichten Bayreuth - Für Wieland Wagner macht Bayreuth eine Ausnahme. Eigentlich darf im berühmten Opernhaus auf dem Grünen Hügel ausnahmslos das Werk von Richard Wagner aufgeführt werden. Doch für den Enkel des berühmten Komponisten drückt die Richard-Wagner-Stiftung ein Auge zu: Beim geplanten Festakt zu Wielands 100. Geburtstag stehen Verdi und Alban Berg auf dem Programm - explizit erlaubt vom Stiftungsrat. Schließlich hatte Wieland Wagner als Opernregisseur und Leiter der Festspiele die Bayreuther Opern-Geschichte fortgesetzt. Geboren am 5. Januar 1917 als Sohn des Komponisten Siegfried Wagner ist er bis zu seinem Tod mit knapp 50 Jahren eine der prägenden Figuren im Festspielhaus gewesen. Zu seinem Geburtstag will vorerst nur die Stadt Bayreuth an seinem Grab auf dem Stadtfriedhof einen Kranz niederlegen. Aber im Sommer soll ihn ein Festakt für geladene Gäste ehren, am 24. Juli - dem Vorabend der Saisoneröffnung. Weiterlesen

musik heute

8. Januar

Applaus und Buh-Rufe für Bieitos "Otello" in Hamburg

Hamburg – Calixto Bieitos Inszenierung der Verdi-Oper "Otello" ist am Sonntagabend in der Hamburgischen Staatsoper mit gemischten Reaktionen aufgenommen worden. Während Sänger, Staatsopernchor und Philharmonisches Staatsorchester starken, einhelligen Applaus erhielten, wurde Bieitos krasse, aber in [...] The post Applaus und Buh-Rufe für Bieitos "Otello" in Hamburg appeared first on MUSIK HEUTE .






Crescendo

15. Dezember

Zwischen Dido und Kleopatra - Anna Prohaska: Zwischen Dido und Kleopatra

Die Sopranistin Anna Prohaska beschäftigt sich auf ihrem neuen Album mit zwei griechischen Göttinnen. Auf ihrer neuen Opernarien-CD, unter anderem mit Werken von Purcell, Hasse, Graupner, Händel, widmet sich Anna Prohaska zwei Königinnen der Antike: Dido, der mythologischen Gründerin Karthagos, und der historischen Pharaonin Kleopatra. Beide scheitern – trotz ihrer Macht. Und sterben. Für die Sopranistin kein Problem. crescendo: Warum finden Sie es eigentlich so toll, auf der Bühne zu sterben? Anna Prohaska: Es ist immer schön – egal ob bei Purcell oder Verdi. Überhaupt all das zu machen, was man sonst nicht machen kann, etwa zu töten oder wahnsinnig zu werden. Da kommt die Kindheit hoch, als man sich noch verkleiden durfte. Es ist wunderbar, in andere Rollen schlüpfen zu dürfen. Gestorben wird zwar immer wieder, aber leider hat man nur einmal Gelegenheit dazu und kann niemandem erzählen, wie es war. Aus welchem Gefühlsreservoir schöpfen Sie, wenn Sie auf der Bühne eine Sterbende darstellen sollen? Ich gehe gar nicht so gerne in die Oper, das Schauspiel interessiert mich sehr viel mehr, Shakespeare ganz aktuell. Da habe ich mir sehr viel abgeschaut. Ich liebe auch das Kino. Heutzutage hat sich die Natürlichkeit im Schauspiel durchgesetzt, besonders in stark emotionalen Szenen, wobei ich denke, dass alte sowjetische Filme, die ein bisschen pathetisch sind, auch etwas haben. Leider stirbt wohl kaum einer mit einem so berührenden Lied auf den Lippen wie Dido mit ihrem Lamento When I am laid in earth in Henry Purcells Oper Dido und Aeneas von 1689… Ja, leider nicht! Auch ich habe Dido noch nicht szenisch gemacht. Nur konzertant. Was macht ihre Klage so eindringlich, 326 Jahre nach der Komposition? Es liegt an der Schlichtheit dieser Musik und an dem wunderbaren theoretischen Barockkonzept der Passacaglia und Chaconne, die hier musikalisch schrittweise das Absteigen in die Totenwelt darstellt – die tragische Unausweichlichkeit des Todes. Die letzte Zeile Remember me! ist besonders ergreifend. Man ist als Sängerin dynamisch hier nicht festgelegt, kann es im Forte hinausschreien oder ganz verhalten, verinnerlicht im Pianissimo aushauchen. Dabei wird Dido danach den qualvollen Tod in den Flammen suchen. Ein typisches Frauenschicksal in der Oper? Ja, in gewisser Hinsicht. Und nicht nur dort. Die Selbstverbrennung Didos hat etwas Berührendes, besonders in Bezug auf die Geschichte ihrer Stadt Karthago, die sie als mythologische phönizische Prinzessin einst gegründet hat und die später von den Römern niedergerissen und in Flammen gesetzt wurde. Manches lässt einen in dieser Oper auch an Hexenverbrennungen denken. Dido war ja eine Seherin, hatte Zauberkräfte. Und wie immer in den Mythen und übrigens auch in der historischen Realität: Starke Frauen wurden und werden immer dafür bestraft, wenn sie ihre Stärke zeigen. Und damit sind wir wieder in der Moderne und der fehlenden Emanzipation der Frau, ein großes Thema für mich. In Christoph Graupners Dido, Königin von Carthago von 1707 stirbt Dido zwar auch, aber ihr tragisches Ende wird relativiert: Die Sterbende wird von der Götterbotin Iris in den Himmel gehoben. Ja ja, die Götter richten es mal wieder. Da wurde sogar ein künstliches, völlig unsinniges Happy End drangeklatscht. Dennoch ist die Musik dramatisch und toll zu interpretieren, teilweise in zwei Sprachen, in Deutsch und Italienisch. Auch in Francesco Cavallis 1641 in Venedig uraufgeführter Oper La Didone greifen die Götter ein. Oh, das weiß ich gar nicht, manchmal verwechsle ich sogar die Rollen. Das muss ich mir noch anlesen. Über Johann Adolph Hasse kann ich Ihnen mehr sagen. "Es ist schön, das zu machen, was man sonst nicht machen kann, etwa zu töten oder wahnsinnig zu werden " Der hat nicht nur Dido, sondern auch Kleopatra eine Oper gewidmet. Ja, Didone abbandonata von 1743 und Marc’ Antonio e Cleopatra. Viel spannender als einen Vergleich zwischen den beiden Königinnen finde ich, dass sich in der Kleopatra-Oper rein stimmlich die Geschlechter vermischen. Kleopatra wurde bei Hasse von einem Kastraten, Farinelli, gesungen und Marc Anton von einer Altistin. Damals war es vollkommen normal, dass Frauen Hosenrollen und umgekehrt Männer Frauenrollen übernahmen. Die Geschlechterambiguität wirkt sich meiner Meinung nicht auf die Affekte aus. Deshalb kann ich nicht verstehen, wenn manche meinen, eine Frau könne keine Winterreise singen. Eine Entdeckung auf Ihrer CD ist eine Arie aus La Cleopatra von Daniele da Castrovillari, die 1662 zum venezianischen Karneval uraufgeführt wurde. Zu dieser Oper hat mich Giovanni Antonini gebracht! Ein riesiges Bühnenspektakel mit Göttern und Allegorien, mit Satyrspielen und Tänzen und typischem barocken Gepränge. Erst dachte ich: Ach, dieses große Lamento A Dio regni, a Dio scettri, in dem Kleopatra ihren Tod beschließt, ist so lang! Doch jetzt ist es zu meiner Lieblingsarie geworden. Und ich bin glücklich, dass ich das mit so tollen Musikpartnern realisieren kann. Wie gut Sie harmonieren, zeigt sich in Kleopatras Arie Quando voglio, con un vezzo aus Antonio Sartorios Oper Giulio Cesare in Egitto von 1676. Eine der wenigen Arien, in denen es nicht ums Sterben geht, in denen ich kokett sein kann. Kleopatra will hier verführen. Es sprudelt nur vor halsbrecherischen Koloraturen und Giovanni begleitet mich auf der Sopranflöte. Kleopatra hat übrigens in Castrovillaris Oper ganze 14 Arien… In Händels Giulio Cesare in Egitto sind es „nur“ acht, die allerdings das ganze Spektrum ihrer Gefühle zeigen: von der raffinierten Politikerin, welche den mächtigen Cäsar in ihren Bann ziehen will, bis hin zur liebenden Frau, die um das Leben des Geliebten fürchtet. Und Sie wählten nicht die bekannte Arie Piangerò la sorte mia… … sondern Se pietà di me non senti, in der Kleopatra die Götter bittet, ihrem Leiden ein Ende zu setzen. Das ist die schönste Arie. Dieser drängende Rhythmus, wie ein Bitten, ein Flehen. Ihre Verzweiflung findet darin den schönsten Ausdruck, aber ohne Koloraturfirlefanz. Und dann dazu noch dieses wunderbare, obligate Fagott, das sich wie ein dunkler Klageton aus dem Orchester heraushebt. Das ist ganz intensiv. Mit welcher Musik sterben Sie nun am liebsten? Eindeutig mit Purcell. Vielleicht spricht daraus die halbe Engländerin, die ich ja bin. Das habe ich mit der Muttermilch aufgesaugt. Teresa Pieschacón Raphael Serpent & Fire-Opernarien Anna Prohaska auf Tournee02., 03., 04.06. Berlin Konzerthaus 11.06. Halle (Saale) Konzerthalle Ulrichskirche 07., 08.07. München Herkulessaal 09.07. Dortmund Konzerthaus 24., 26., 27., 29., 30.07. München ­Prinzregententheater 16., 19., 22., 25., 26., 28., 30.08. Salzburg (A), Haus für Mozart

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